Klima
Die Weingärten des Mittelburgenlands werden von der Buckligen Welt im Westen, dem Ödenburger Gebirge im Norden und dem Günser Gebirge im Süden geschützt. Während also kalte Winde aus dem Norden und Westen weitgehend abgehalten werden, kann aus der pannonischen Tiefebene im Osten warmer, trockener Wind ungehindert einströmen. Zudem spielt der Neusiedlersee eine wesentliche temperaturregulierende Rolle. Kalte, schneereiche Winter und heiße, eher trockene Sommer bilden die beiden jahreszeitlichen Extreme.
Im Vergleich zum Nordburgenland gibt es größere Niederschlagsmengen und weniger Temperaturextreme. Ein Vergleich mit Burgund, Bordeaux und Piemont verdeutlicht die in der Regel sehr günstige Verteilung der Niederschlagsmengen.
Niederschlagsmenge in mm zwischen April und Oktober
Die Niederschlagsspitzen liegen im Juni und fallen dann kontinuierlich ab. Verglichen mit Bordeaux und Burgund sind die Niederschläge im September und Oktober, also zur Lesezeit, deutlich geringer und begünstigen damit einen gleichmäßigeren Reifeverlauf.
Quellenangaben:
- Flak W., Krizian R., Kutscher W.,Sturm P., Tscheir G. und Wallner E. 2006: Beitrag zur näheren Charakterisierung von Rotweinen aus dem Weinbaugebiet Mittelburgenland. Mittleilungen Klosterneuburg 56.
- Verband Blaufränkisch Mittelburgenland.
- Jones Frank: Mit Rotwein gegen Herzinfarkt – Egmont vgs-Verlagsgesellschaft 1996
- Österreich Wein Marketing
